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Gefallen euch...... Der Name Mandy... : Bozéna - was bedeutet dieser Name?  
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Dana

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BeitragVerfasst am: Sa Feb 18, 2006 9:40 am

Gefallen euch......

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Hi, bin neu hier!Wollte nur mal fragen, ob euch die Namen der Kinder in unserer Familie und Verwandtschaft gefallen?

Meine Kinder: Emily Doreen, Jannis Luca
Meine Nichten: Sabrina Sophia Denice und Marietta Dolores Caroline
Meine Neffen: Samuel, Carlo David und Matthias Philipp

(Sabrina und Samuel sind Geschwister, Marietta, Carlo und Matthias sind Geschwister)
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Tarzius

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BeitragVerfasst am: Sa Feb 18, 2006 4:11 pm

Re: Gefallen euch......

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Dana hat folgendes geschrieben::
Hi, bin neu hier!Wollte nur mal fragen, ob euch die Namen der Kinder in unserer Familie und Verwandtschaft gefallen?

Meine Kinder: Emily Doreen, Jannis Luca
Meine Nichten: Sabrina Sophia Denice und Marietta Dolores Caroline
Meine Neffen: Samuel, Carlo David und Matthias Philipp

(Sabrina und Samuel sind Geschwister, Marietta, Carlo und Matthias sind Geschwister)


Grüsse Dich,

was wenn sie "uns" nicht gefallen würden? Man könnte nichts daran aendern. :-) Spass bei Seite. Wichtig ist, dass sie Dir und den Mitgliedern Deiner Familie gefallen und natürlich den Kindern die sie "tragen". Oder? Jannis und Sabrina gefallen mir persönlich sehr gut.

MfG
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admin

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Anmeldungsdatum: 05.12.2004
Beiträge: 391
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BeitragVerfasst am: Mo Feb 20, 2006 6:32 am

Re: Gefallen euch......

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Dana hat folgendes geschrieben::
Meine Kinder: Emily Doreen, Jannis Luca
Meine Nichten: Sabrina Sophia Denice und Marietta Dolores Caroline
Meine Neffen: Samuel, Carlo David und Matthias Philipp


Hi, ich hab das mal zu den Vornamen verschoben, ist hier besser aufgehoben...

Doreen, Sophia und Luca finde ich sehr schön, mit Luca liegen Sie ja auch voll im Trend!
Denice stößt mir eher auf, liegt wohl an der ungewöhnlichen Schreibweise.

mfg
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Gast







BeitragVerfasst am: So Feb 26, 2006 10:19 pm

Mandy & Co

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Lassen Sie mich mal raten: Stammen Sie zufälligerweise aus dem Osten unserer Republik!?

Dort sind solche wunderschönen Namensschöpfungen durchaus verbreitet.

Irgendwie scheint sich dort die Tradtion aus DDR-Zeiten erhalten zu haben, die damalige Einschränkung der Bewegungsfreiheit mit besonders international klingenden Namen zu kompensieren.

Vornamen wie "Mandy, Candy, Cindy, Sandy, Kathleen (leider "Kattleeehn" gesprochen), Doreen (leider "Dohreeen" gesprochen), Maik (statt Mike), Rico, Ricco usw." sind typische DDR-Kopfgeburten, wie man sie im früheren Westen vergeblich suchte.

Erst kürzlich wurde ich im breitesten sächsisch von einer Dorothy-Ashley bedient ... und nun folgte ein sehr deutscher Nachname als "Kontrast".

Muss ich noch erwähnen, dass die Dame selbst ihren Namen eher wie "Dorottie-Äschläh" aussprach???!

Wieso denken so wenige Eltern bei der Namensgebung an ihre Kinder, die immerhin ein ganzes Leben lang mit diesem "Geschenk" leben müssen!?

Selbstverwirklichen kann man sich doch nun wirklich woanders, da sollten nicht die eigenen Kinder herhalten müssen.

Etwas mehr Fingerspitzengefühl beim Finden eines passenden Namens (vor allem auch im Hinblick auf den jeweiligen Nachnamen und die noch nicht abzuschätzende Sprachbegabung der Kinder) wäre wünschenswert.

Wobei es durchaus unterhaltsam sein kann, wenn die Mutter in Dresden nach Ihrer Tochter Jaqueline "Schaggeliene" ruft Smile.

Ich fordere daher dringend einen Sprachtest für Eltern: Erst wenn diese einen Nachweis erbringen können, dass Sie die potentiellen Rufnamen ihrer Kinder auch richtig aussprechen und buchstabieren können, dürfen diese tatsächlich Anwendung finden!
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tommy

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Anmeldungsdatum: 06.12.2004
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BeitragVerfasst am: Mo Feb 27, 2006 5:11 am

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Hallo,

da haben Sie ja viel geschrieben. Manches davon durchaus mit Hand und Fuß, manches sehr subjektiv und manches schlichtweg unqualifiziert.

Sie schreiben:
"Dort sind solche wunderschönen Namensschöpfungen durchaus verbreitet."

Welche Namensschöpfungen? Sämtliche o.a. Namen sind weitgehend bekannt und teilweise sehr alt, Samuel z.B. Confused

"Irgendwie scheint sich dort die Tradtion aus DDR-Zeiten erhalten zu haben, die damalige Einschränkung der Bewegungsfreiheit mit besonders international klingenden Namen zu kompensieren. "

Mag sein. Fakt ist, dass sich in allen Teilen der Welt Traditionen in der Namengebung erhalten! Im Osten, im Westen, in Skandinavien oder Südafrika. Warum das so ist, würde hier wohl den Rahmen der Diskussion sprengen.

"Vornamen wie "Mandy, Candy, Cindy, Sandy, Kathleen (leider "Kattleeehn" gesprochen), Doreen (leider "Dohreeen" gesprochen), Maik (statt Mike), Rico, Ricco usw."

Dazu: von den von Ihnen angeführten Namen wurde anfangs nur ein einziger erwähnt, Doreen. Und was spricht dagegen, dem Namen im deutschen Sprachraum eine deutsche Aussprache zu geben (abgesehen davon, dass er ohnehin auf einen deutschen Namen zurückgeht Embarassed )

"sind typische DDR-Kopfgeburten, wie man sie im früheren Westen vergeblich suchte. "

Möchten Sie damit "dem Westen" einen Mangel an Kreativität oder Weltwissen unterstellen?

Keine Frage, Sorgfalt und Fingerspitzengefühl bei der Namenwahl sind angebracht! Da haben Sie Recht. Das Kind muss mit dem Namen in seiner Umgebung zurecht kommen. Dennoch denke ich, dass Sie nicht einen Namen finden werden, der immer und überall Gefallen findet.

Das schöne an Namen ist doch, dass sie, selbst wenn Sie eindeutig einer Region zuordenbar sind, weltweit Namecharakter haben und akzeptiert werden müssen.
Scheint so, als müssen Sie sich daran noch gewöhnen Wink

mfg
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BeitragVerfasst am: Mo Feb 27, 2006 10:17 am

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Hallo,

da muss ich mich doch irgendwie unklar ausgedrückt haben: Ich habe nicht die einzelnen Namen der Kinder gemeint, sondern die Kombinationen aus mehreren (vorzugsweise noch aus unterschiedlichen Sprachräumen stammenden) Vornamen, wie z.B. Sabrina Sophia Denice und Marietta Dolores Caroline. Also mal ehrlich: Da zieht es mir - ganz sujektiv, zugegeben! - die Schuhe aus.

Und wie bitte spricht man jetzt Denice aus: Dänniehs, Dänizä oder Dänitschä??? Hauptsache originell?!

Sabrina, Sophia, Denise (!) ... Caroline sind für sich genommen oder in passenden Kombinationen mit anderen Vornamen durchaus schön.

Auch Dolores kann sehr schön sein, wenn das Kind nicht gerade rotblond und blau-grün-äugig ist.

Es ging mir bei meiner "Kritik" nicht darum nationale oder regionale Namenstraditionen zu negieren. Aber die - gesamtgeschichtlich - relativ kurze Zeit der systematischen Abschottung der DDR hat nunmal merkwürdige Blüten hervorgebracht, die im Widerspruch zu den nationalen oder regionalen Traditionen stehen. Und noch dazu oftmals eklatant dem Aussehen des jeweiligen Kindes widersprechen (siehe oben!)

Es ist einfach absurd, dass Eltern ausgerechnet in einem Land, in dem die fremdsprachliche Bildung extrem unterentwickelt war (noch nicht mal von 10 Jahren Russisch ist bei den meisten etwas Nenneswertes hängen geblieben), ihre Kinder mit Namen "beglückten", von denen sie selbst noch nicht mal wussten, wie man diese eigentlich richtig ausspricht.

Im Übrigen: "...sind typische DDR-Kopfgeburten, wie man sie im früheren Westen vergeblich suchte. " Hier hätte ich wohl "zum Glück vergeblich suchte" schreiben sollen!?

Sie schrieben: "Möchten Sie damit "dem Westen" einen Mangel an Kreativität oder Weltwissen unterstellen?"

Genau das Gegenteil war gemeint! Im Westen hatte man es - aufgrund der kreativen Möglichkeiten und des Weltwissen - nicht nötig die miefige DDR-Realität mit blumigen Wortschöpfungen zu verkleistern.

"Das schöne an Namen ist doch, dass sie, selbst wenn Sie eindeutig einer Region zuordenbar sind, weltweit Namecharakter haben und akzeptiert werden müssen. "

Sa sagen sie was Wahres und sprechen mir aus der Seele, daher tragen meine Kinder Namen, die sowohl in Deutschland als auch international gleichermaßen bekannt und üblich sind, so dass es auch bei späteren Auslandsaufenthalten keinerlei unnötige "Verständigungsschwierigkeiten" geben sollte.

"Scheint so, als müssen Sie sich daran noch gewöhnen"

Da haben Sie etwas völlig in den falschen Hals bekommen. Ich bin im Westen aufgewachsen, liebe Sprache(n) und spreche mehrere Fremdsprachen, habe längere Zeit im Ausland gelebt und lebe seit langem sehr gerne in Ostdeutschland.

Ich verstehe auch die klassische Übersprungshandlung zu DDR-Zeiten: Wenn ich schon nicht reisen darf, dann reise ich wenigstens in Gedanken und verpasse meinen Kindern weithergereiste Vornamen.

Die DDR ist zum Glück Geschichte, geblieben ist die Tradtion der DDR-typischen Namen, die bei einigen wenigen in Form von abenteuerlichen Kombinationen Fortsetzung zu finden scheint.

Aber: Die Zeit heilt alle Wunden und eines Tages werden die "Mandy-Doreen Schulzes" dieser Welt wieder zu den Exoten unter den Wortschöpfungen gehören Smile

Und dies war zugegeben eine SEEEEHR subjektive Stellungnahme, die sicherlich nicht jedermanns Zustimmung findet und das war auch nicht meine Absicht.

Dies war lediglich MEINE Antwort darauf:
"Wollte nur mal fragen, ob euch die Namen der Kinder in unserer Familie und Verwandtschaft gefallen?"

Es wäre zugegeben auch kürzer gegangen:

Die Einzelnamen: Ja, wo sie passen.
Die Kombinationen: siehe oben Wink

Euch allen einen guten Start in die Woche und freundliche Grüße!

Und was immer Ihr tut, denkt an Eure Kinder ... Smile
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BeitragVerfasst am: Mo Feb 27, 2006 1:51 pm

Gast

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an den Gast, der die ganze Zeit auf den angeblich nur im Osten zu findenden Vornamen rumhackt:

Hallo? gehts noch?

ich verstehe dich da überhaupt nicht. ich wurde 1986 in der DDR geboren, habe also nicht viel mitbekommen. Also weiß ich nur vom hören/ sagen, wie das damals alles abging. dass vielleicht einige Namen nicht sehr kreativ waren, da gebe ich dir recht, aber das kam genauso im westen vor und heute ist das auch nicht anders.

und wenn eine dresdnerin ihre tochter "schaggelin" ruft, hat das ja auch nichts mit dem namen zu tun. jacqueline ist ein schöner name.

ich könnte dir da auch noch beispiele liefern, wieso die bayern ihr kind so nennen und die hessen ihr kind so.

[gelöscht vom Admin.]

sorry aber das musste jetzt mal sein. will hier keinen beleidigen. mich regt das nur ganz schön auf. für mich hört sich dein geschriebenes an, als wenn deiner meinung die menschen aus dem osten nicht hell in der birne waren.

im übrigen würde mich dein name mal interessieren. waren deine eltern denn kreativer als die eltern der ronny´s, maik´s, mandy´s oder manja´s????

viele grüße
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Gast







BeitragVerfasst am: Mo Feb 27, 2006 9:01 pm

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Liebe Mandy-Doreen Schulze alias Dana,

die von mir angesprochenen Namen waren als typische DDR-Produkte bis zur Wende in Westdeutschland völlig ungebräuchlich, da können Sie sich noch so drüber aufregen, das ändert nichts an den Tatsachen.

Ihre späte Geburt entschuldigt die diesbezügliche Unwissenheit. Die Tradition der "etwas eigenwilligen" Namensgebung blieb aber zum Teil bis in die heutige Zeit erhalten. Die Namenskombinationen in Ihrer Familie belegen dies in anschaulicher Weise.

Im Übrigen sage ich nur: "Getroffene Hunde bellen". Dies erklärt zumindest Ihren unsachlichen Versuch einer persönlichen Beleidigung.

Sie haben gefragt, ob "uns" diese Namen gefallen und jetzt können Sie meine differenzierte Antwort nicht ertragen. Nochmals: Mir gefällt fast jeder einzelne dieser Namen, aber nicht in dieser Kombination.

Im Übrigen liegt es mir sehr fern den Menschen im Osten zu unterstellen, sie wären "nicht hell in der Birne". Würde ich dann gerne seit langem im Osten leben? Was hier im Osten geschaffen wurde, muss man im Westen erst mal nachmachen. Und das liegt nicht nur am vielen Geld, das hierher und dann größtenteils wieder zurückfloß, sondern nicht zuletzt auch am Engagement und Einfallsreichtum (!) der Bürger hier in Ostdeutschland. Und das finde ich kann man nicht oft und nicht laut genug sagen!

Nur bei der Namensfindung schießt derselbe Einfallsreichtum eben manchmal über´s Ziel hinaus. Und das zeigt mir eben meine Vergleichsmöglichkeit, da ich immerhin gut eine Generation älter bin als Sie und beide (ehemaligen) Teile dieser Republik sehr gut kenne.

Und jetzt regen Sie sich mal wieder ab, denn Ihre Kinder müssen ja nicht von allen Namen Gebrauch machen, sondern können sich ihren Favouriten aussuchen.

Freundliche Grüße Smile
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Anmeldungsdatum: 05.12.2004
Beiträge: 391
Wohnort: KL

BeitragVerfasst am: Di Feb 28, 2006 12:28 am

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Hallo an den Gast, bei dem jetzt eine Zeile gelöscht wurde,

das Forum ist ein Platz, an dem man Meinungen austauschen kann. Wenn es dabei Meinungsverschiedenheiten gibt, ist das auch in Ordnung.

Nicht in Ordnung ist es jedoch, Forumsteilnehmer persönlich anzugreifen oder zu beleidigen.
Daher wurde bei Ihrer Nachricht eine Textzeile entfernt.

Bitte beachten Sie in Zukunft die Regeln des guten Umgangs miteinander.

Und jetzt bitte weiter streiten Exclamation

mfg
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tommy

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Anmeldungsdatum: 06.12.2004
Beiträge: 843
Wohnort: Kuala Lumpur

BeitragVerfasst am: Di Feb 28, 2006 8:31 am

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Hallo,

na, da haben wir ja eine Wunde Stelle getroffen. Scheint so, als würden bei Thema Ost-/Westvornamen die Emotionen ziemlich hochkochen.
(Ob der andere Gast wirklich die Dana vom Anfang ist, ist nebenbei bemerkt nicht offensichtlich.)

Es stimmt, dass sich da sprachliche Unterschiede aufzeigen, die werden wohl auch ein Weilchen bleiben.

"die Kombinationen aus mehreren (vorzugsweise noch aus unterschiedlichen Sprachräumen stammenden) Vornamen, wie z.B. Sabrina Sophia Denice und Marietta Dolores Caroline. Also mal ehrlich: Da zieht es mir - ganz sujektiv, zugegeben! - die Schuhe aus. "

Ganz subjektiv muss ich auch zugeben, dass die Namen in Kombination nicht ganz das Gelbe vom Ei sind.
Der Vorteil mehrere Namen ist aber der, dass einer davon früher oder später zum Rufnamen wird. Ich vermute ganz stark, dass sich dabei i.d.R. derjenige durchsetzt, der die wenigsten Probleme bereitet.
D.h. irgendwann ist die "Sabrina Sophia Denice" nur noch die Sabrina oder Sophia. (Für Denice würde ich übrigens die Schreibung Denise vorziehen.)
Der Vorteil mehrere Namen ist auch der, dass man bei Bedarf den eigentlichen Rufnamen wechseln kann. Wenn es im späteren Leben der Denice also nicht gefällt, "denize" gerufen zu werden (wie Sie vermuten), könnte sie auf "Sophia" umsteigen.

"[die] relativ kurze Zeit der systematischen Abschottung der DDR hat nunmal merkwürdige Blüten hervorgebracht"

Sie haben Recht, was die Abschottung und die Blüten betrifft. Merkwürdig waren in diesem Zusammenhag v.a. die Umstände. Ob und inwieweit die daraus resultierenden Folgen "merkwürdig" sind, ist eine Frage der Perspektive.
Ich verstehe, wieso es jemand, der unter diesen seltsamen Umständen aufgewachsen ist, nicht nachvollziehen kann, wenn Ihnen die daraus hervorgegangenen Folgen als nicht nachvollziehbar erscheinen. Und andersherum ist verständlich, warum Ihnen Namen im Osten als "anders" auffallen - gab´s ja "bei Ihnen" so nicht;)

Und offenbar besteht auch Aufklärungsbedarf in Sachen DDR-Geschichte, wie ich aus Ihrer Aussage entnehme, dass die "fremdsprachliche Bildung extrem unterentwickelt war (noch nicht mal von 10 Jahren Russisch ist bei den meisten etwas Nenneswertes hängen geblieben)"

Sie werden es ahnen, ich wurde auch im sog. "Osten" sozialisiert (und meine nicht, dass es mir geschadet hätte, im Gegenteil.)
Von einer unterentwickelten Fremdsprachenbildung zu sprechen ist meines Erachtens keineswegs angebracht. Es gab Möglichkeiten neben den slawischen Fremdsprachen ausgiebig Englisch oder Französisch zu lernen, Englisch war Pflicht von Klasse 5 bis 10, wenn ich mich recht erinnere.
Was es nicht gab waren Möglichkeiten Kontakte zu Fremdsprachlern zu knüpfen oder die Sprachen im Land selbst zu erleben - eine Folge der ungewöhnlichen Umstände.

Wenn es keine Möglichkeiten gibt, die fremde Sprache zu kultivieren, verkümmert einmal Erlerntes. Das gilt für Menschen überall, sogar am Flughafen Frankfurt!
Ich glaube nicht, dass es ein englischsprechender Tourist heute einfacher hat, sich durch Frankfurt seinen Weg zu fragen, als durch Leipzig.

Aber jetzt driften wir ab...
Tja, festzuhalten bleibt, dass Namen immer auch Spiegelbild der Gesellschaft sind. Deswegen gibt es heute fast keinen unter 50, der "Adolf" heißt, deswegen gibt es seit einige Zeit verstäkt den Namen "Anastasia" und deswegen hat der deutsche Osten in den letzten Dekanden Vornamen vergeben, die anderen als "merkwürdig" erscheinen.
Das ist aber nun mal so, kann man nix machen, außer vorab fragen, was andere denn zu Vornamen so denken Wink

In diesem Sinne,
lieben Gruß
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BeitragVerfasst am: Di Feb 28, 2006 10:09 am

Gast

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also jetzt muss ich mich auch mal kurz in diese unnötige diskussion über ost und west einklinken.

ich bin aus dem "osten" und finde die meinung des gastes (der über den"osten" lästert) entschieden unsachlich, krass ausgedrückt und einfach nur überflüssig. kann es sein, dass du vorurteile hast Question

wenn du diese meinung hast, versuche das nächste mal, sie etwas besser und nicht "verletztend" darzustellen.

überhaupt ist "der osten" und "der westen" doch gar nicht mehr nötig. wir sind doch eins. aber wenn sich diese vorurteile so halten, wird das in 50 jahren nichts mehr mit der einheit. wir ossi´s werden immer wie ein bisschen blöd hingestellt, wir waren eingesperrt und konnten nicht reisen. na und? dafür gab es bei uns super freundschaften und hilfsbereitschaft, was man in der heutigen zeit nicht mehr findet. außerdem hat der gast sicher noch nicht mal ein stück land der ehemaligen ddr betreten und noch nie einen ossi kennen gelernt. Die wessi´s werden als arrogant und überheblich hingestellt. für einige mag es zutreffen sowohl ost als auch west Laughing

naja wie auch immer clap
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Gast







BeitragVerfasst am: Di Feb 28, 2006 3:17 pm

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Liebe Vorrednerin (sollte es sich bei Ihnen um einen Mann handeln, bitte ich um Entschuldigung),

wer lästert hier über den Osten? Besser "hinhören" bzw. lesen:

"Im Übrigen liegt es mir sehr fern den Menschen im Osten zu unterstellen, sie wären "nicht hell in der Birne". Würde ich dann gerne seit langem im Osten leben? Was hier im Osten geschaffen wurde, muss man im Westen erst mal nachmachen. Und das liegt nicht nur am vielen Geld, das hierher und dann größtenteils wieder zurückfloß, sondern nicht zuletzt auch am Engagement und Einfallsreichtum (!) der Bürger hier in Ostdeutschland. Und das finde ich kann man nicht oft und nicht laut genug sagen!"

Ist das für Sie, die erstmals die von mir nicht verwendeten Unworte "Ossi" und "Wessi" ins Spiel bringt, "über den Osten lästern".

Wer schon lange vor der Wende gute Freunde im Osten hatte und seit kurz nach der Wende - ich betone es nochmals, für alle Kurzsichtigen - GERNE in Ostdeutschland lebt, auf den passt wohl kaum:

"außerdem hat der gast sicher noch nicht mal ein stück land der ehemaligen ddr betreten und noch nie einen ossi kennen gelernt. Die wessi´s werden als arrogant und überheblich hingestellt. für einige mag es zutreffen sowohl ost als auch west"

Sie unterstellen mir, ohne richtig zu lesen, Vorurteile, um dann selbst damit großzügig um sich zu werfen. "Wer im Glashaus sitzt ..."

An Tommy gerichtet: Danke für das differenzierte Statement und Asche auf mein Haupt. Manches hat sich in der Tat etwas "schräger" und vielleicht auch "arroganter" gelesen, als es überhaupt gemeint war.

"noch nicht mal von 10 Jahren Russisch ist bei den meisten etwas Nenneswertes hängen geblieben", ist ein Zitat aus vielen Erzählungen guter Freunde, die mir genau dies berichteten: Sie hatten jahrelang Russisch, aber kaum was davon behalten, weil Sie aus Gründen, die ich hier nicht weiter vertiefen möchte, keinen Anreiz hatten, diese (sehr schöne!) Sprache zu lernen ... Nichts mehr und nichts weniger wollte ich damit sagen. Dass Englisch und Französisch angeboten wurde, ist mir durchaus bekannt, aber wer bitte hat denn Gebrauch davon gemacht (aus den von Ihnen angesprochenen Gründen)?

An die Adresse vorab: "... gab es bei uns super freundschaften und hilfsbereitschaft, was man in der heutigen zeit nicht mehr findet"

Bei allem Verständnis für die härteren Zeiten: Auch das ist mir eindeutig zu sehr schwarz/weiß: "Super Freundschaften und Hilfsbereitschaft" findet der, der auch bereit ist beides zu geben, damals wie heute.
Ich habe in dieser Beziehung beste Erfahrungen gemacht (von den schlechten rede ich nicht Wink) und zwar hier im Osten.

Und vielleicht könnten wir jetzt wieder zu den eigentlichen Themen dieser Website zurückkehren, ohne alte Vorurteile zu reanimieren Smile.

Ich wünsche Euch allen stets das richtige Fingerspitzengefühl im Umgang mit Namen ... und Sprache im Allgemeinen.

Ich habe es offensichtlich auch nicht immer Wink

Freundliche Grüße in alle Himmelsrichtungen!
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Gast







BeitragVerfasst am: Di Feb 28, 2006 3:59 pm

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an den gast der vor mir geschrieben hat.

ganz deiner meinung. lesen sollte man können Embarassed

und genau: man sollte wieder zum eigentlichen thema zurückkehren Exclamation
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Gast







BeitragVerfasst am: Fr März 10, 2006 10:04 pm

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Ehrlich gesagt gefällt mir Luca zum Beispiel überhaupt nicht. Dies hat mehrere Gründe:

1. Ist er bei kleinen Kindern inzwischen derart häufig, dass ich mich wirklich fragen muss, wieso man den Namen dann noch vergibt.

2. Ich finde, der Name sollte auch immer zur Region passen. Ein Kind in Norddeutschland könnte meinetwegen sehr schön Sören, Jan oder Holger heißen. Ein italienisch anmutender Name für ein strohblondes Kind ist irgendwie ein Widerspruch für mich.

3. Die Endung -a wird oft für weibliche Vornamen gewählt.
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Interessierter Gast

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BeitragVerfasst am: Sa Apr 01, 2006 9:33 am

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Hallo zusammen

Was mich an so Modenamen immer stört, ist, daß es in kürzester Zeit einfach zuviele Kinder mit diesem Namen gibt. Mich würde es ärgern, wenn ich als Mutter in den Kindergarten ginge, um meinen Luca oder Noah abzuholen, seinen Namen riefe und dreiviertel der Kinder drehen sich um, weil sie sich angesprochen fühlen.

Als ich meinen beiden damals Namen gab, waren sie zu ihrem Zeitpunkt weder Modenamen, noch altmodische Namen. Zur Zeit meiner Tochter (vor 22 Jahren) waren für Mädchen die Namen: Daniela, Nicole, Sabrina und so weiter modern. Ich nannte sie Natalie. Damit war sie noch zu keinem Zeitpunkt unglücklich.
Bei meinem Sohn, zu dessen Zeit jedes männliche Kind Kevin hieß, nannte ich ihn Steven. Auch er ist glücklich mit seinem Namen.

Was ich damals nicht verstand, war bspw eine junge Mutter, die ihr Kind Charmira nannte. Mir graut es noch heute davor.

Was mir auch immer die Fußnägel aufrollt, ist die Erinnerung an ein Kind mit Namen Genevieve Schulze....

Ich denke, oftmals machen sich Eltern überhaupt nicht klar, wie sehr sie ihre Kinder mit der Namensgebung strafen können.

Übrigens geht das nicht an die Adresse der Themenstarterin! Ich beziehe mich hierbei auf die allgemeine Diskussion, die durch das Thema entstanden ist.
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Marlen

neugierig
neugierig


Anmeldungsdatum: 12.05.2006
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: Fr Mai 12, 2006 1:05 pm

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Ich bin vor 26 Jahren geboren und meine Mutter gab mir zum Glück auch keinen Modenamen von dieser Zeit. Ich heiße Marlen und mir gefällt mein Name.

Liebe Grüße

Very Happy
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