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Forscher
Gast
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Verfasst am: Mo Aug 15, 2005 6:29 amKiemle |
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Ich bin schon lange auf der Suche des Ursprungs meines Familiennamens, Kiemle. Die ältesten Verwandten, die ich auffinden konnte und die den Familiennamen Kiemle trugen, lebten im 17. Jahrhundert in Lehningen. Kann mir jemand etwas zum Ursprung bzw. zur Bedeutung des Namens Kiemle sagen? Bitte, ich suche schon seit Jahren!
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tommy
hoch qualifiziert

Anmeldungsdatum: 06.12.2004 Beiträge: 843 Wohnort: Kuala Lumpur
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Verfasst am: Do Aug 18, 2005 9:59 am |
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Es gibt ca. 130 Namenträger Kiemle, die sich auffallend um Stuttgart tummeln. Das ist schwäbisch, und wenn ich richtig liege, dann wird dort mit der Endung -le alles verkleinert, richtig?
Na schauen wir mal: Ja, Genauso häufig ist der Name Kiem, im südöstlichen Baden-Würtemberg und Bayern. Der gehört wahrscheinlich hierzu.
Da hört meine Weisheit auch schon auf, denn ich finde den Namen hier nirgendwo verzeichnet. Deswegen möchte ich Ihnen "Brechenmacher" oder "Finsterwalder" empfehlen, die für diesen Raum vielleicht eher etwas parat haben.
Hoffe, das hilft Ihnen erstmal, jedenfalls ist recht sicher, dass der Name aus dem Raum Stuttgart stammt!
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Forscher
Gast
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Verfasst am: Do Aug 18, 2005 10:38 am |
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Okay, danke für die Informationen. Habe inzwischen auch im Telfonbuch nachgeschaut und festgestellt, dass die Kiemles doch recht verstreut sind - aber dafür fast alle im Süden Deutschlands. Zudem habe ich das Stadtarchiv Ludwigsburg angeschrieben. Die wollen eine Gebühr von ca. 10 Euro exklusive eventueller Porto- und Kopierkosten und meinen genauen "Bezug" zu meinen Vorfahren in Ludwigsburg. Geht das in Ordnung? Ist das normal?
Achja, und ich habe eine Erklärung für den Namen Kiemle gefunden:
| Zitat: | | Siehe Bahlow: "Deutsches Namenlexikon"! Dort heißt es: Kiemle = alemannische Variante zu Keimle. (Anmerkung: "-le" ist ein Diminutivsuffix.) Keim(le) meint den Keim, Schößling, Sprößling (als Übername). Teils leitet sich "Keim" auch vom alten Rufnamen Kime/Kimo ab. Frühe Nennungen des Namens Keim/Kiem... gibt's im 14./15. Jahrhundert. |
Eine andere leitet Kiemle-Kienle-Kühnle-Kühn. Interessant, nicht wahr?
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