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Kaleve Nennich : Potabgy  
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Reum

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Anmeldungsdatum: 01.08.2008
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: Fr Aug 01, 2008 3:10 pm

Kaleve

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Ich suche die Bedeutung und Herkunft meines Geburtsnamens "Kaleve". Wir stammen aus Schlesien.
Vielen Dank für alle Hilfe
Siegrid
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diogenes

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Anmeldungsdatum: 26.06.2006
Beiträge: 300
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: Sa Aug 02, 2008 7:13 pm

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KALEVE ist entweder eine Variante von mnd. kalewe = kahle Stelle, Glatze oder KALEVE ist Herkunftsname zum württembergischen Ort Calw, der sich 1037 Kalewa nannte. Die deutsche Bevölkerung in Schlesien stammte ursprünglich aus dem westlichen "Deutschland". MfG
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Reum

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Anmeldungsdatum: 01.08.2008
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: So Aug 10, 2008 9:31 pm

Kaleve

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Danke, für die Erklärung meines Namens. Aber wie mir meine Großmutter immer erzählt hat, sollen die Vorfahren so um 1400 aus Skandinavien in Schlesien eingewandert sein. In Liegnitz soll es sogar einen Stammbaum gegeben haben. Aber wo ist der 1945 abgeblieben. Er lag in einem Pfarramt (Evtl. Peter- Pauls-Kirche)
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Szillis-Kappelhoff

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Anmeldungsdatum: 29.01.2006
Beiträge: 1686

BeitragVerfasst am: So Aug 10, 2008 9:41 pm

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Hallo,
vielleicht nicht Skandinavien sondern Ostpreußen? Ich habe da Kalwe, Kalwey, Kalweit, Kalwite, die sich von prußisch "kaleweitis" (Dorfschmied) ableiten.

Beate
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Reum

neugierig
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Anmeldungsdatum: 01.08.2008
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: Mo Aug 11, 2008 1:40 pm

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Hallo Beate, vielen Dank für Deinen Hinweis. Vielleicht hast Du recht. Ich werde mal sehen, was ich noch so rausbekomme.
Reum
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Tarzius

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Anmeldungsdatum: 31.12.2005
Beiträge: 2149
Wohnort: Planet Erde

BeitragVerfasst am: Mo Aug 11, 2008 4:00 pm

Re: Kaleve

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Reum hat folgendes geschrieben::
Danke, für die Erklärung meines Namens. Aber wie mir meine Großmutter immer erzählt hat, sollen die Vorfahren so um 1400 aus Skandinavien in Schlesien eingewandert sein. In Liegnitz soll es sogar einen Stammbaum gegeben haben. Aber wo ist der 1945 abgeblieben. Er lag in einem Pfarramt (Evtl. Peter- Pauls-Kirche)



Hallo,

Zitat:
Aber wie mir meine Großmutter immer erzählt hat, sollen die Vorfahren so um 1400 aus Skandinavien in Schlesien eingewandert sein
.

Dieser Hinweis wäre bereits bei der ersten Anfrage sehr hilfreich gewesen. Wink

Deine Grossmutter hat vermutlich recht.

Zum Namen Kaleve bzw. Kaleva-. Das "ist ein finn. Name".


Einträge Bei F.S. : Kaleve: 1768 Kuivaniemi, Oulu, Finland. KALEVA: 1689 Ii, Oulu, Finland usw.

Kalevi(a)(e): Stammt von Kaleva, dem Namen des mythologischen Vorfahren der Finnen. Kalev,Kaleva od. Kaleve sind heute noch ein weit. Verbrt. Name in Finnland. Abgeleitet soll der Name von lit. kalvis sein.


KOPIE Lexk. litt. Fam. Nam., erstellt von Beate. Rupkalwies le. rupj, d. ruppig = (grob), b. kalvis =Schmied= Grobschmied.

Evtl. kann Beate noch mehr/genaueres dazu mitteilen.

Die balt. Gottheit Kalevias: Andrew Lang, Autor von "Brauchtum und Mythos" (1884) bez. den Namen als= heroisch, prachtvoll.

http://www.uku.fi/~dlaakson/

http://de.wikipedia.org/wiki/Kaleva
(nicht viel enthalten)
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Szillis-Kappelhoff

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Anmeldungsdatum: 29.01.2006
Beiträge: 1686

BeitragVerfasst am: Mo Aug 11, 2008 10:34 pm

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Hallo,
die finnische Sprache hat sehr viele sehr alte baltische Lehnwörter. Z.B. das Musikinstrument Kantele. Bei den Schweden habe ich gelesen, dass man bei schwedischen Namen immer eine baltische Herkunft mitbedenken sollte.

Zur Schmied-Gottheit:
Kalwelis, Kalivs, Kalwaitis hämmert am Ufer des Himmelsmeeres und schafft jedes Jahr eine neue Sonne, weil die alte im Winter durch böse Mächte verschlungen wird. Dies macht er, indem er einen Ring, eine Krone oder einen Becher aus purem Gold schmiedet. Wenn das geschehen ist, steigt im Januar langsam wieder eine neue Sonne am Himmel empor, macht die dunklen Tage länger, wärmt die Menschen und gibt letztlich Nahrung.

Dazu muss man sich in die Epoche der Eisenzeit zurückversetzen. Für Menschen ohne Physik- und Chemieunterricht waren solche Redox-Reaktionen wie Eisenschmelzen durch Zusammenschichten von rostigbraunem Sand und Holzkohle einfach nur Magie. Zusätzlich erhielt man noch Glasperlen, die zeitweise vor dem Bernsteinschmuck im Modetrend lagen. Und den Schmieden sagte man dementsprechend magische Kräfte nach. Deshalb war dieser Beruf geachtet. Wegen der hohen Temperaturen, die man für die Goldbearbeitung braucht, waren die Goldschmiede besonders hoch geachtet, denn die mussten sich zusätzlich Plätze aussuchen, wo starke Aufwinde die Glut begünstigen konnten. Wer also über solches Wetter-Wissen verfügte, war noch magischer als die Eisenschmiede. Gold war sowieso das Symbol der baltischen Hauptgöttin Saule (Sonne), und das erhöhte die Reputation dieses Berufsstandes zusätzlich.

Fazit:
Auch damals war Wissen Macht.

Beate
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Reum

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Anmeldungsdatum: 01.08.2008
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: Di Aug 12, 2008 3:43 pm

Kaleve

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Hallo Beate! Danke für Deine Bemühungen. Die Kalvala-Sage habe ich. Aber sie liest sich ganz schön schwer.
Viele Grüße Siegrid
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