Hünken

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Sehr geehrte Familiennamen-Forscher,

seit ca. einem Jahre beschäftige ich mich mit der Geschichte meiner Famile.
Dabei interressiert mich natürlich auch die Bedeutung meines Familiennamens "Hünken"
Dieser Name ist relativ selten. Insgesamt kommt er nur 69 in den Telefonbucheinträgen Deutschlands vor (einige Dopplngen dur Umzuge incl.).
Weitere Schreibweisen dieses Namens sind "Hühnken", "Hüncken" oder "Hühncken".
Die Verbreitung des Namens beschränkt sich hauptsächlich auf Nord-West-Deutschland. Vor allem in den Kreisen Osterholz, Rotenburg an der Wümme und Cuxhaven.

Über schdienliche Hinweise zum Ursprung dieses Namens wäre ich sehr dankbar.

Mit freundlichen Grüßen

Mark

User offline. Last seen 14 Stunden 29 Minuten ago. Offline
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Schnickenfittich schrieb:

Sehr geehrte Familiennamen-Forscher,

seit ca. einem Jahre beschäftige ich mich mit der Geschichte meiner Famile.
Dabei interressiert mich natürlich auch die Bedeutung meines Familiennamens "Hünken"
Dieser Name ist relativ selten. Insgesamt kommt er nur 69 in den Telefonbucheinträgen Deutschlands vor (einige Dopplngen dur Umzuge incl.).
Weitere Schreibweisen dieses Namens sind "Hühnken", "Hüncken" oder "Hühncken".
Die Verbreitung des Namens beschränkt sich hauptsächlich auf Nord-West-Deutschland. Vor allem in den Kreisen Osterholz, Rotenburg an der Wümme und Cuxhaven.

Über schdienliche Hinweise zum Ursprung dieses Namens wäre ich sehr dankbar.

Mit freundlichen Grüßen

Mark

 

 

Hallo,

die Verteilung d. Namens wurde ja bereits von Dir erwähnt.

Zur Bt. des Namens schreibt der Namensforscher  Dr. Breidbach (KOPIE):

Hunke ist im Kreis Gütersloh konzentriert, Hüneke im Raum Bremen-Diepholz.  Hunke und Hüneke haben einen gemeinsamen Ursprung. Zugrunde liegt ein altniederdeutscher Kosename, dessen Form als Huniko anzusetzen ist und der im 10./11. Jahrhundert mehrfach in Schreibungen wie Huniko, Hunico und Huneco bezeugt ist. Der Name ist mit dem Element -iko vom Namenstamm Hun- abgeleitet. Die Bedeutung dieses Namenwortes ist noch nicht eindeutig geklärt. Hun kann mit dem heutigen Wort Hüne (also Riese) zusammenhängen. Diese Bedeutung ist aber erst im 13. Jahrhundert entstanden, vorher meinte das Wort „Hunne“ und bezog sich auf einen Angehörigen dieses Völkerstammes. Alternativ kann Hun auch zu einem altgermanischen Wort für „Jungtier, vor allem Bärenjunges gehören.

Was auch immer Hun ursprünglich bedeutet hat – als Namenstamm war das Wort recht beliebt, auch wenn die zugehörigen Namen seit Langem ungebräuchlich sind. Zu den Hun-Namen gehörten Männernamen wie Hunbald, Hunbert, Hunfrid, Hungêr, Hunrâd, Hunrîc, Hunward und Frauennamen wie Hunburg, Hundrut, Hungund und Hunhild. Der beliebteste der Hun-Namen scheint Hunwald gewesen zu sein. Er lebt in den heutigen Familiennamen Hunold(t), Hunolt, Hunnold, Huhnold(t), Huhnhold(t) und Huhnholt fort.

Der Kosename Huniko entwickelte sich in zwei Richtungen. Bei einer Gruppe blieb der alte Vokal u der ersten Silbe bewahrt. Dazu gehören die Familiennamen Hunike, Hunecke, Huneke und Hunnecke, mit Schwund des letzten Vokals Hunik, Hunek, Huneck und Hunneck. Bei Hunke, Huncke und Huhnke ist der mittlere Vokal abgeschliffen, und bei Hunk und Hunck ist der Name auf eine Silbe reduziert.

Bei der zweiten Gruppe wurde u zum Umlautvokal ü gewandelt. Diese Umformung zeigt sich bei den Namen Hüni(c)ke, Hüne(c)ke, Hühne(c)ke, Hünke, Hühnke, Hüncke und Hünnik.

Hierzu können Hünicken, Hüniken, Hüneken, Hühnecken, Hünecken, Hünken, Hühncken, Hühnken und Hüncken mit der Bedeutung „Hünikes Sohn“ gehören. Im Süden des niederdeutschen Gebietes kann aber auch der Spottname „Hühnchen“ gemeint sein, wie bei den hochdeutschen Namen Hühnchen und Hünchen.

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Hallo Tarzius!

Vielen, vielen Dank für die ausführliche Information! Super!

Ich habe noch eine Frage zur Quelle. Stammen die Angaben aus einem Buch?

Nochmals vielen Dank für die Hilfe!

 

Viele Grüße

 

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Schnickenfittich schrieb:

Hallo Tarzius!

Vielen, vielen Dank für die ausführliche Information! Super!

Ich habe noch eine Frage zur Quelle. Stammen die Angaben aus einem Buch?

Nochmals vielen Dank für die Hilfe!

 

Viele Grüße

 

 

Hallo,

 ich hatte ja bereits erwähnt: Zur Bt. des Namens schreibt der Namensforscher Dr. Breidbach.

 Abgesehen davon kann Dir vers., dass Onomastik ohne Bücher nicht möglich wäre.

 

Beigetreten: 13.07.2012
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Hallo Tarzius!

Nochmals vielen Dank für die Hilfe! Allerdings hatte ich mich anscheinend missverständlich ausgedrückt :-).

Ich fasse meine Recherchen in einer Art Familienchronik zusammen. Dabei möchte ich natürlich die genwonnenen Ergebnisse entsprechend mit validen Quellen untermauern.

Daher auch meine Frage ob das oben angegebene Zitat von Dr. Breidbach aus einem Buch stamt (Titel, Verlag, Autor). Ich habe natürlich im Internet nach Dr. Breidbach  recherchiert. Sein Institut bietet ja auch kostenpflichtige Gutachten an, deshalb hätte das Zitat ja auch aus einem solchem Gutachten stammen können. Ein Buch mit Dr. Breidbach als Autor habe ich nicht finden können.

Es wäre toll wenn Du mir die entsprechenden Angaben zur Quelle mitteilen könntest.

Nochmal vielen, vielen Dank für die Hilfe!!

 

Viele Grüße

 

 

 

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Schnickenfittich schrieb:

Hallo Tarzius! Es wäre toll wenn Du mir die entsprechenden Angaben zur Quelle mitteilen könntest. Nochmal vielen, vielen Dank für die Hilfe!! Viele Grüße

 

Hallo,

Das mache ich doch gerne.

Es gibt ja nicht nur einen Namenforscher in D der Bücher geschrieben hatte. Und die Aussagen von Dr. Breitbach  denken sich damit. Was ich noch hinzufügen kann ist, dass z.B. in Hbg. a. 1275 ein Joh. Huneken (Huneconis) verz. ist. Dies lässt erkennen, dass es sich um einen sehr alten Fam. Nam. handelt.