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Szillis-Kappelhoff

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Anmeldungsdatum: 29.01.2006
Beiträge: 1686

BeitragVerfasst am: Fr Sep 29, 2006 9:51 pm

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Hallo,
ich verkürz mal, was in ethymologischen Duden steht:
seife, seipfa, zeep, soap

Seife, auch (tropfendes) Harz,
sifen, sipian: tröpfeln, sickern

Hinweis auf Sieb, lateinisch sebum = Talg
Lateinisch sapo "Seife" in fester oder flüssiger Form aus Talg, Asche und Pflanzensäften bereitet und diente vor allem zum rituellen Rotfärben der Haare vor dem Kampf. Erst später ist sie auch als Reinigungsmittel bezeugt.

Beate
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H-K.

ambitioniert
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Anmeldungsdatum: 29.08.2006
Beiträge: 78

BeitragVerfasst am: Sa Sep 30, 2006 4:40 am

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Till hat folgendes geschrieben::

Für mich war ein Siefen immer ein Rinnsaal, dass zwar nie ganz austrocknet, aber im wesentlichen nach Regen Wasser führt. Das paßt zu Obigem.
Till

und so ist es auch richtig.
Das mit dem "nie ganz austrocknet" stimmt in der Regel aber nicht immer, es gibt z.B. den Hungersiepen der oft trocken ist, er "hungert" (eigentlich "dürstet") Smile

Till hat folgendes geschrieben::

Ich habe allerdings Erklärungen gefunden, ein Siefen sei der zugehörige Taleinschnitt, und nicht das Gewässer darin. Ich frage mich, ob der Begriff regional unterschiedlich verwendet wird, oder ob die Erklärungen zum Teil einfach falsch sind.
Till

Sicher gibt es regionale Unterschiede und sicher ist einiges falsch im Internet. Dennoch gilt was der Duden dazu schreibt.
Der Duden setzt Seifen zu mhd. Sife, sifen = tröpfeln, triefen. Und spricht von der eigentlichen Bedeutung = „langsam fließender, sumpfiger Bach.“
Zum Rheinischen Sief(en), Siep(en) wird ein „schluchtartiges Tal mit Rinnsal“ angegeben.

Die Erklärungen sind in sich schlüssig und widersprechen sich nicht.
„schluchtartig“ darf man nicht überinterpretieren, das kann auch eine „Bodensenke“ sein.

Hendrik Kutzke
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stoeteknuel

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Anmeldungsdatum: 12.09.2006
Beiträge: 1009

BeitragVerfasst am: Sa Sep 30, 2006 4:59 pm

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H-K. hat folgendes geschrieben::

Sicher gibt es regionale Unterschiede und sicher ist einiges falsch im Internet. Dennoch gilt was der Duden dazu schreibt.
Der Duden setzt Seifen zu mhd. Sife, sifen = tröpfeln, triefen.

Auch im Hochdeutschen spricht man ja umgangssprachlich von "siffen", wenn etwas (durch-)tropft, also quasi undicht ist.
Vgl. auch "Sieb", wo's gewollt durchtropft. Surprised
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H-K.

ambitioniert
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Anmeldungsdatum: 29.08.2006
Beiträge: 78

BeitragVerfasst am: So Okt 01, 2006 7:57 am

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stoeteknuel hat folgendes geschrieben::

Auch im Hochdeutschen spricht man ja umgangssprachlich von "siffen", wenn etwas (durch-)tropft, also quasi undicht ist.
Vgl. auch "Sieb", wo's gewollt durchtropft. Surprised

genau!
Auch in einem Sieb sammeln sich das „Nutzgut“ (das was ausgewaschen wird) in der Senke - in der Mitte -, während dort das Wasser durch die Löcher am abläuft.
Beim <Siefen> ist es ähnlich, das Wasser sammelt sich in der Senke - in der Mitte.

Hendrik Kutzke
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