17.Apr.2006

Bedeutung von Markennamen: Beispiele

Swatch - Mit etwas Nationalstolz nannten die Schweizer Uhrenhersteller ihre Uhren "Swiss Watch", kurz Swatch.

Milka - Nachdem der Schweizer Philippe Suchard 1825 in Neuenburg ein Süßwarengeschäft gründete und kurz darauf die erste besonders sahnige Schokolade hergestellt wurde, brauchte er einen Namen. Milka nennt ihre Bestandteile : Milch und Kakao.

Vileda - Der Name ist so einfach wie er klingt. Die Putztücher des Weinheimer Unternehmens sollen so gut "wie Leder" sein. Und so heißen sie auch.

Tchibo - Abgeleitet ist der Name des Röstkaffees von seinem Gründer Carl Tchilling-Hiryan und dem Wort Bohne. Kurz: Tchibo.

IKEA - So leicht wie Ingavar Kamprad es sich mit der Benennung seiner Möbelstücke macht, so einfach ist auch der Name des Einrichtungshäuser-Imperiums entstanden: Ingavar Kamprad wuchs in Elmtaryd bei Agunnaryd auf. Alle Anfangsbuchstaben aneinander gereit bilden IKEA.

Lego - "Spiel gut" wollte uns der dänische Hersteller Ole Kirk Christiansen sagen, indem er seiner Spielzeugmarke den Namen "Leg Godt" gab.

Melitta - Aus der Frustration der deutschen Hausfrau Melitta Bentz heraus entstanden 1907 die gleichnamigen Filtertüten. Das erste Modell bestand aus einem Löschblatt ihres Sohnes und einem durchlöcherten Messingtopf.

Häagen Dazs - Als der 1959 in die USA eingewanderte Pole Reuben Mattus begann Eis herzustellen, suchte seine Frau den dazu passenden Namen aus. Sie erfand einen skandinavisch klingenden Fantasienamen, der nach Frische und Qualität klingen sollte.

8x4 - Der neue Deo-Wirkstoff für das Anfang der 50-er Jahre entstandene Deodorant mit desodierender Wirkung war hier namengebend. Oder wohl besser zahlengebend. Beiersdorf machte aus "Hexachlor-Dihidroxi-Diphenylmethan" eine mathematische Gleichung indem er jene 32 Buchstaben durch 8x4 angibt.

AGFA - Der Markenname für die Kamerafilme geht auf das 1910 in Wolfen gegründete Unternehmen "Actien-Gesellschaft für Anilinfabrikation" zurück.

 

Autor: Elizabeth Kynast