Wahlens
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Hallo,
mich plagt schon seit geraumer Zeit der Umstand, dass ich mit der Bedeutung meines Nachnamens überhaupt nichts anfangen kann, abgesehen davon, dass ich ihn jedesmal buchstabieren muss, wenn ihn sich jemand notieren will. Überdies hat der gute Herr Professor Udolph schon festgestellt, dass mein Nachname in seinen aktuelleren Unterlagen (CD) nur ein einziges Mal auftaucht.
Ich kann mir natürlich vorstellen, das die Schreibweise meines Nachnamens relativ modern ist, ursprünglich also mindestens am Anfang ein "V" stand, und auch das "h" in der Mitte erst später dazugekommen ist. Und das "s" am Ende, womöglich eine Genetivbildung?
Gibt es hier jemanden, der sich ein wenig mehr auskennt in der Nameskunde und der in der Lage ist, mir weiterzuhelfen? Möglicherweise nur mit einem Literaturhinweis? Dem sei gedankt.
stoeteknuel wrote:Tatsächlich kommt der Name Wahlens nur 1x vor. Aber den Namen Wahlen gibt es > 500x. Das ist auch kein Wunder, weil es ein Herkunftsname ist. Orte, die Wahlen heißen, kommen nämlich in D häufiger vor.
Das auslautende -s würde ich als Genitiv interpretieren. Wahlens wäre demnach ein so genanntes Patronym (Vatersname). Wenn der Vater Wahlen hieß, nannte man den Sohn Wahlens (Sohn).
Schade, und ich war schon ganz hingerissen von der Vorstellung, dass einem gewissen Flavius Valens (328-378) die Verantwortung für meine Existenz zukäme. Aber dann müsste ich wahrscheinlich Valensis heißen. :)
stoeteknuel wrote:Tatsächlich kommt der Name Wahlens nur 1x vor. Aber den Namen Wahlen gibt es > 500x. Das ist auch kein Wunder, weil es ein Herkunftsname ist. Orte, die Wahlen heißen, kommen nämlich in D häufiger vor.
Das auslautende -s würde ich als Genitiv interpretieren. Wahlens wäre demnach ein so genanntes Patronym (Vatersname). Wenn der Vater Wahlen hieß, nannte man den Sohn Wahlens (Sohn).
Das ist sicherlich richtig. Allerdings gibt es einen Husserl-Übersetzer aus dem französischsprachigen Raum, dessen Name Alphonse de Wahlens ist. Das wäre dann ja wohl ein doppelter Genitiv, oder?
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Tatsächlich kommt der Name Wahlens l nur 1x vor. Aber den Namen Wahlen gibt es > 500x. Das ist auch kein Wunder, weil es ein Herkunftsname ist. Orte, die Wahlen heißen, kommen nämlich in D häufiger vor.
Das auslautende -s würde ich als Genitiv interpretieren. Wahlens wäre demnach ein so genanntes Patronym (Vatersname). Wenn der Vater Wahlen hieß, nannte man den Sohn Wahlens (Sohn).