Bedeutung und Herkunft FN KIWUS

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Gast

Guten Abend liebe Namenforscher, im Internet finde ich zwar den Namen "KIWUS" verbunden

mit dem Ort rund um Polen, Oppeln Friedrichsthal, doch leider nicht die Herkunft oder die

Bedeutung des Namen. Für eure Hilfe bedanke ich mich jetzt schon.

Allen einen angenehmen Abend und sinnliche Woche

LG

Rosemarie

User offline. Last seen 18 Wochen 4 Tage ago. Offline
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FN Beniewsky schrieb:

Guten Abend liebe Namenforscher, im Internet finde ich zwar den Namen "KIWUS" verbunden mit dem Ort rund um Polen, Oppeln Friedrichsthal, doch leider nicht die Herkunft oder die Bedeutung des Namen. Für eure Hilfe bedanke ich mich jetzt schon. Allen einen angenehmen Abend und sinnliche Woche LG Rosemarie

 

Hallo,

erstaunlich was man im WeB alles so findet wink

Rund 100 Einträge in 50 vers. Landkr., sind zum Namen KIWUS in D verz.. Die Meisten in HE und BE.

In PL sind es rund 120 Einträge (KIWUS). Davon rund 80 in Opele/Oppeln(Oberschlesien). Weitere Schreibweisen sind z.B. Kiwas.

Der Name geht zurück auf polnisch kiwac (kiwać)= nicken, wackeln; winken.

Auch lesen: http://www.astriddolejsch.de/ahnen/kiwus.htm

 

Jedoch steht im alten Familiennamenb v. Quedlinburg (wörtliche Kopie aus diesem sehr alten Buch):

GAB, GEB:  got.= giban, ahd.= geban, mhd. geben (gëben, gâben).

Die Freigebigkeit ist ein schöner Zug des alten germanischen Lebens; besonders wird die Gastfreundschaft unserer Vorfahren von Caesar und Tacitus hoch gerühmt Giffrid  ("der mit Freigebigkeit Schützende"): Geffert 1797; Gebdhardd. ("der gern Gebende") : Gevehardus) (Ghevehard).

1244, 1314, Geverd 1415, 1458, Geuerth 1525, Gewert 1612, Gebhart 1585, Gebhardt, Gebbert 1693, Geppert, Geipart 1716, Geiphardt 1722, Kippert 1719, Gen. Geverdes 1457 " 1464; Gebdheri . ("der mit Freigebigkeit kämpft"): Geber 1662, Gen. Gebbers; Gebeld . ("der mit Freigebigkeit Waltende"): Gewalt: = Einst. K. Gebo, Gibo, Gibe (Gybe) ca 1300 / 1350, Giebe, Kippe, Gen. Kiewus, Kiwus ), patr. Gebner, Gepner, Kippener 1620, Kipner 1655. Gabilo, Gebbel 1684, Giebel, Kippel 1617, Kuppel 1651, Kuppel 1612, patr. A. Kipling 1715, Kipling 1718; (k)Gibica .: Gypig (Wedd.) 1661, Kiepke, Gebiche 1607, Geweke. 1601, Gebecke), Gebecke; (z) Gebteo 11.: Kibitz 1657, nd. Kiewit 1658, Kiefit 1658, (in den Namen des Vogels, mhd. gfbitze, umgedeutet).

Nun, entscheide selbst, welcher Etym. Du "folgen" willst.