Inuit Namen

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Hallo seit über einem halben Jahr recherchieren wir nun zum Namen Tarralikitak.

Was das Wort bedeutet ist leicht herauszubekommen ( Schmetterling ).

Wir haben mit der Uni Leipzig telefoniert, wo uns auch nicht geholfen werden konnte. So auch mit der dänischen Botschaft da zumindest Grönland zu Dänemark gehört und man uns von Leipzig aus dorthin verwiesen hat. Evtl. könnte man uns dort behilflich sein.

Doch auch dort konnte uns niemand bezüglich der Namensforschung weiterhelfen.

Auch haben wir verschiedene Regierungsbezirke in Grönland und Alaska angeschrieben, doch leider auch ohne Erfolg da wir die gesendeten mails per mailor daemon wieder zurückbekamen und somit kaum noch Kontaktmöglichkeiten bleiben. Auch gerade deswegen, weil wohl die meisten Inuit-webadressen in Inuktitut geschrieben sind und wir niemanden kennen der diese Sprache lesen oder sprechen kann.

Weiß hier vielleicht noch jemand eine andere Anlaufstelle für Inuit Namen?

Andererseits lässt sich im Internet zumindest auf ein zwei Seiten ( auch wenn dies nicht aussagekräftig ist ) nachlesen, daß Tarralikitak ein Vorname sein kann.

Letzen Endes bedeutet ja auch Vanessa Schmetterling. Könnte sowas in Gesprächen mit dem Standesamt evtl. ein Anfang sein. ( es ist uns bewusst daß es das Wort Schmetterling auch in anderen Sprachen gibt.... aber dieses Wort eben nicht als Name benutzt wird )

Wir würden ihn auch nicht als Erstname nutzen sondern als Zweitnamen. Wobei der erste Namen auch eine klare Geschlechtszuweisung besitzt.

 

Für jede Hilfe schonmals im Voraus besten Dank

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xylem schrieb:

Hallo seit über einem halben Jahr recherchieren wir nun zum Namen Tarralikitak. Wir haben mit der Uni Leipzig telefoniert, wo uns auch nicht geholfen werden konnte. So auch mit der dänischen Botschaft da zumindest Grönland zu Dänemark gehört und man uns von Leipzig aus dorthin verwiesen hat. Evtl. könnte man uns dort behilflich sein. Doch auch dort konnte uns niemand bezüglich der Namensforschung weiterhelfen. Auch haben wir verschiedene Regierungsbezirke in Grönland und Alaska angeschrieben, doch leider auch ohne Erfolg da wir die gesendeten mails per mailor daemon wieder zurückbekamen und somit kaum noch Kontaktmöglichkeiten bleiben. Auch gerade deswegen, weil wohl die meisten Inuit-webadressen in Inuktitut geschrieben sind und wir niemanden kennen der diese Sprache lesen oder sprechen kann. Weiß hier vielleicht noch jemand eine andere Anlaufstelle für Inuit Namen? Andererseits lässt sich im Internet zumindest auf ein zwei Seiten ( auch wenn dies nicht aussagekräftig ist ) nachlesen, daß Tarralikitak ein Vorname sein kann. Letzen Endes bedeutet ja auch Vanessa Schmetterling. Könnte sowas in Gesprächen mit dem Standesamt evtl. ein Anfang sein. ( es ist uns bewusst daß es das Wort Schmetterling auch in anderen Sprachen gibt.... aber dieses Wort eben nicht als Name benutzt wird ) Wir würden ihn auch nicht als Erstname nutzen sondern als Zweitnamen. Wobei der erste Namen auch eine klare Geschlechtszuweisung besitzt. Für jede Hilfe schonmals im Voraus besten Dank

 

 

Hallo,

die Frage ist nicht ob Tarralikitak (Inukitut= Schmetterling) ein Name sein kann, sondern ob dieser bei den Inuit als Vorname gebräuchlich ist. Und dafür habe ich leider keine Hinweise gefunden. Zumindest nicht als Vorname für einen Menschen. Der Name ist jedoch sehr beliebt für Tiernamen. Zumindest in unseren Breitengraden.

Dass dieses Wort Schmetterling bedeutet reicht für einen Rufnamen schon mal aus. Auch muss diesen Namen nicht schon irgendwo auf der Welt geben. Denn die Bundesrichter v. D. legen fest:

Der Bundesgerichtshof hält fest: Bei der Wahl eines Vornamens für ihr Kind sind die Eltern grundsätzlich frei; sie sind insbesondere nicht an einen Kanon herkömmlicher Vornamen gebunden. Dem Recht der Eltern zur Vornamenswahl sind vielmehr allein dort Grenzen gesetzt, Grenzen gesetzt, wo die Rechtsausübung das Kindeswohl konkret zu beeinträchtigen droht.

http://www.onomastik.com/namenrechtgerichtsurteile-usw-dt.php

Grundsätzlich gilt: dass der Name dem Wohle des Kindes nicht schaden darf. Und das tut der Name Tarralikitak (Schmetterling) ganz sicher nicht. Auch haben die Eltern, das Recht der Namenserfindung usw.. Das bt., ein Standesbeamte kann einen Namen nicht einfach deswegen ablehnen weil es diesen nicht gibt oder weil ihm dieser nicht bekannt ist. (dies ist meiner Meinung nach eine wichtige Gesprächsgrundlage mit dem Standesbeamten!)

Siehe/lese dazu:

Vornamen und Recht in D (u.v.M): Namensgebung in Deutschland: Das Recht der Vornamensgebung ist nicht gesetzlich geregelt. Es handelt sich um reines Gewohnheits- und um Richterrecht…..in der Begründung heisst es, das Erziehungsrecht enthalte auch das Recht zur Namenserfindung......usw..

http://www.onomastik.com/mara-vom-standesamt-abgelehnt.php

http://www.onomastik.com/forum/passenden-zweiten-vornamen-finden.php

Es gibt durchaus Adressen, wo man sich (evtl.) erkundigen kann und da wird auch Engl. gesprochen:

http://www.gov.nu.ca/

http://www.krg.ca/

Oder die Botschaft von Grönland in D:

http://greenland.visahq.de/embassy/Germany/

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hallo Tarzius,

 

zunächst mal ganz herzlichen Dank für Deine Zeit und Mühen.

An das Government von Nunavut habe ich geschriebn, doch da habe ich auch nach wochenlangem warten noch keine Antwort bekommen.

In der dänischen Botschaft konnte und überhauptnicht weitergeholfen werden.

Ich werde es aber mal in Kativik versuchen.

Heute bekam ich eine mail von einer Frau aus Grönland deren Großeltern echte Inuit sind und diese hat extra für uns nachgefragt.

Auch diese junge Frau kennt Tarralikitak als Namen. Die Schwester Ihrer Oma wusste aber wohl sofort bescheid darüber, daß dies ganz klar ein Name ist. Bzw. ein weiblicher Vorname.

Leider ist dieser Name wohl auch bei den Inuit sehr selten und somit kennen auch diese niemanden, die Tarrlikitak heisst.

 

Wir werden morgen mal mit dem hiesigen Standesamt in Kontakt treten.

 

 

 

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xylem schrieb:

hallo Tarzius, zunächst mal ganz herzlichen Dank für Deine Zeit und Mühen. An das Government von Nunavut habe ich geschriebn, doch da habe ich auch nach wochenlangem warten noch keine Antwort bekommen. In der dänischen Botschaft konnte und überhauptnicht weitergeholfen werden. Ich werde es aber mal in Kativik versuchen. Heute bekam ich eine mail von einer Frau aus Grönland deren Großeltern echte Inuit sind und diese hat extra für uns nachgefragt. Auch diese junge Frau kennt Tarralikitak als Namen. Die Schwester Ihrer Oma wusste aber wohl sofort bescheid darüber, daß dies ganz klar ein Name ist. Bzw. ein weiblicher Vorname. Leider ist dieser Name wohl auch bei den Inuit sehr selten und somit kennen auch diese niemanden, die Tarrlikitak heisst. Wir werden morgen mal mit dem hiesigen Standesamt in Kontakt treten.

 

Hallo,

wie bereits erwähnt, nur Mut, einfach nicht zu schnell aufgeben. Auch dann nicht, wen sich die/der Standesbeamtin/te quer stellen sollte. Doch halte ich es pers. für einen guten Gedanken, zuerst einmal das Gespräch auf dem zuständigen Standesamt zu suchen. Der Weg zum Gericht sollte euch, so hoffe ich, erspart werden.

Die Meisten Standesbeamten orientieren sich bei einem Namen zuersteinmal im Internationalen Hb. für Vornamen (Standesamtwesen). Darin sind Vornamen aus der ganzen Welt eingetragen. Darin kann das Standesamt nachlesen, ob der Name verz ist und ob es sich um einen männlichen-, weiblichen- oder unisex Namen handelt. Das Standesamt wird Euch (evtl.) mit dem Argument kommen, dass der von Euch gewählte Name, darin nicht verz. ist, was ja auch stimmt. Dies nur, dass Ihr darauf vorbereitet seit. Wobei in diesem Buch noch sehr viele Namen nicht verz. sind die es auf dieser Welt gibt. Und auch wenn der Name nicht darin verz. ist, bedeutet dies nicht, dass dieser nicht eintragungsfähig ist.

Noch etwas zu der Uni Leipzig od. der GfdS (Gesellschaft für deutsche Sprache). Gut möglich, dass sie/er (Standesbeamtin/er) einen Zweitnamen verlangt. Das ist je nach Region und Standesamt unters.. Ich pers. würde auch ganz einfach mal bei der GfdS anfragen, wie dies mit dem von Euch gewählten Namen aussieht Auch die GfdS stellt Bestätigungen fürs Standesamt aus (den Link und weitere Infos am Ende). Es ist auch durchaus denkbar, dass man diesen Namen kennt. Zumindest in den über 500 Vornamen-Bücher über die die GfdS verfügt.

Auch hatte ich versucht, online, mittels den Telefonbücher von Grönland und Kanada einen "Schmetterling" ausfindig zu machen. Dies hatte allerding nicht so recht funktioniert. Auch habe ich eine Rufnamen- WeBSeite gefunden wo dieser Name verz. ist jedoch als unisex Name. Jedoch bezweifle ich die Zuverlässigkeit der Angaben. Wenn Du diesen Link trotzdem möchtest, lasse es mich wissen ich werde Ihn Dir per PM senden.

Ich habe im Internet eine einzige Person gefunden, mit dem Namen Tarralikitak (ein Mächen). Jedoch bin ich einfach nicht sicher ob es sich nur um einen Nicknamen handelt?

http://tarralikitak.deviantart.com/

http://www.wrongplanet.net/forums-profile-viewprofile-u-47928.html

Nun noch die Infos die Du alle bei der GfdS findest inkl. Tel.Nr., Preise usw..

Die GfdS schreibt dazu:

Gelegentlich kommt es vor, dass ein Standesamt einen Vornamen nicht ohne Weiteres eintragen kann. Dies passiert oft bei seltenen und ausländischen Vornamen oder bei Vornamen, die sowohl für Mädchen als auch für Jungen vergeben werden können. Die Gesellschaft für deutsche Sprache bietet Eltern den Service an, Vornamen zu überprüfen und eine kostenpflichtige Bestätigung auszustellen. In der Regel orientieren sich die Standesämter an den Empfehlungen der GfdS.

Richtlinien der Vornamenbestätigung:

Bei der Bestätigung eines Vornamens orientieren wir uns an folgenden Grundsätzen: Das Kindeswohl steht bei der Vergabe eines Vornamens an erster Stelle.  Das Geschlecht des Kindes muss – eventuell durch einen weiteren Vornamen – eindeutig zu erkennen sein.  Der Vorname sollte sich durch seriöse Quellen (wissenschaftliche Vornamenliteratur, amtliche Dokumente etc.) belegen lassen. Ein Beleg im Internet ist nur bedingt anzuerkennen.  Die Namensform muss Vornamencharakter erkennen lassen.

http://www.gfds.de/vornamen/

Die Kosten/Preisliste:(eine kurze Vornamenbestätigung kostet 25 Euro)

http://www.gfds.de/fileadmin/gfds_download/Preis%c3%bcbersicht_GfdS_2013.pdf

Hier noch ein paar Beispielauskünfte zu Rufnamen der GfDS. Ich meine der Name Nemo wurde ja auch zugelassen. Seine Bedeutung ist: lat. nemo = Niemand.. Usw..

http://www.gfds.de/vornamen/beispielauskuenfte/

Also viel Glück und alles Gute.

User offline. Last seen 6 Jahre 44 Wochen ago. Offline
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Hallo,

 

ich habe soeben bei der GfdS angerufen und um eine Nachforschung gebeten. Bis nächste Woche sollte ich mehr wissen. der Herr am Telefon meinte von sich selbst, daß er eher liberal sei. Was bringt uns dass, wenn er keine für uns positive Empfehlung schreibt.....

Beim zuständigen Standesamt habe ich auch angerufen. Dort war dann aber sofort klar wie die Dinge laufen "wollen" ohne eine klare Zustimmung der GfdS "dürfen" diese den Namen nicht eintragen. Als ich nachgehakt habe, bin ich immer wieder aufs Neue damit abgefertigt worden, daß sie in einem solchen Fall ohne eine Empfehlung oder Beurkundung der GfdS nicht eintragen dürfen.

Im Großen und Ganzen war es ein nettes Gespräch und mir wurde dann auch nahe gelegt, daß man in einem solchen Fall, in welchen man nicht eintragen dürfe, dann eben klagen müsse und den Rechtsweg gehen.

Ist das wirklich so? Dürfen die wirklich nicht eintragen oder wollen die nicht.

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xylem schrieb:

Hallo, Ist das wirklich so? Dürfen die wirklich nicht eintragen oder wollen die nicht.

 

Hallo,

Nein, das stimmt nicht! Es liegt im Ermessen bzw. es ist die Entscheidung des Standesamtes ob sie einen Namen Eintragen (zulassen)  wollen od. nicht.  Sie brauchen dazu NICHT die Zustimmung der GfdS od. der Uni Leipzig. Absolut nicht.

Denn ein Standesamt kann, wenn es denn soweit gehen will, auch einen Namen ablehnen, wenn dieser von der Uni Leipzig od. der GfdS als eintragungsfähig erklärt wird.

D.h.: die Entscheidung trifft das Standesamt unabhängig der Uni od. der GfdS.

Bei "Uneinigkeiten" bz. Ablehnung, und als letzte Instanz, entscheiden immer die Gerichte.

User offline. Last seen 6 Jahre 44 Wochen ago. Offline
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Hallo,

ich habe heute Post aus Kativik bekommen. Oh je, das wird immer verwirrender.

Diese meinten dort, daß Tarralikitak ein ganz bestimmter Dialekt des Wortes in Inuktitut sei. So habe ich jetzt zumindest mal zwei Antworten, daß es zwar das Wort Tarralikitak gibt, aber beide Male die Antwort erhalten, daß es Saralikitaaq ausgesprochen und wohl auch so geschrieben werde  und daß es dem Dialekt nach aus Nunavut kommen soll.

Ich warte schon mehrere Wochen auf Antwort aus Nunavut....

D.h. wenn, dann würde es wohl tatsächlich Saralikitaaq heißen. Was für uns aber kein Problem darstellen würde, da es unser Wunsch ist, unserm Kind den Inuitnamen zu geben, welcher eben Schmetterling bedeutet.

 

Bzgl. des Standesamtes: Ich dachte mir schon sowas. Da hat man wohl nicht sonderlich viel Courage.

 

Besten Dank

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Hallo Xymel,

ich finde die Geschichte unheimlich spannend. Es wäre super, wenn du uns dann wissen lässt, wie es ausgegangen ist.

Ich drück die Daumen, dass du den Namen durchbekommst!

Kleine Randbemerkung: "Vanessa" bedeutet nicht "Schmetterling". Diese Schmetterlingsgattung wurde wahrscheinlich dem Vornamen Vanessa nachbenannt. 

LG

User offline. Last seen 6 Jahre 44 Wochen ago. Offline
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Ich habe das starke Gefühl, daß es wohl auf einen nicht ganz einfachen Rechtsstreit hinauslaufen wird.

Zumal ich schon wieder weitere Infos habe welche den Namen und speziell die Schreibformen und die Aussprache je nach Verbreitungsgebiet der Inuit komplett anders zeigen.

Auch frage ich mich wer sich hier in Deutschland wohl so gut mit den Dialekten und der Schrift der Inuit auskennen mag um in verschiedenen Dialekten und Schreibormen wirklich forschen zu können.

Aber evtl. bekomme ich ja tzrotz allem aus Wiesbaden oder Leipzig eine Empfehlung und wenn nur auf das Recht der Namensvergabe hingeiwesen wird.

Ansonsten: welches Gericht befasst sich denn damit bzw. welche Anwälte sind denn für diesen Berecih zuständig. Geht es hier um das Familienrecht?

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xylem schrieb:

Ich habe das starke Gefühl, daß es wohl auf einen nicht ganz einfachen Rechtsstreit hinauslaufen wird.. Ansonsten: welches Gericht befasst sich denn damit bzw. welche Anwälte sind denn für diesen Berecih zuständig. Geht es hier um das Familienrecht?

 

Hallo,

und die "Erfahrung" zeitg, dass ein solcher Rechtsstreit längere Zeit dauern wird bzw. sehr langwierig SEIN KANN.

Doch noch besteht ja Hoffnung auf "Vernuft" seitens des Standesamtes.

Das deutsche Vornamensrecht/Namensrecht: eine direkte Gesetzgebung in Bezug auf Vornamen gibt es in Deutschland nicht, sondern nur Gewohnheits- bzw. Richterrecht kommen zur Anwendung. Jedoch verhält es sich im Allgemeinen wie folgt: es ist (je nach "Anliegen") in verschiedenen Gesetzen geregelt. Im Bürgerlichen Gesetzbuch, im Personenstandsgesetz und im Gesetz über die Änderung von Familiennamen und Vornamen (NamÄndG).

Du "musst" Dich an einen Anwalt oder Anwältin wenden, der/die sich mit dem D- Namensrecht befasst.

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Also wenn die den Namen beim Standesamt nicht eintragen wollen und ich werde versuchen da ganz klar und sachlich sowie bezogen auf das deutsche Recht versuchen zu argumentieren. Dann werde ich den Rechtsweg gehen. Aber evtl. haben die Leipziger und Wiesbadener ja auch was gefunden bzw. sprechen sich für den Namen aus und stellen mir eine Empfehlung für den Namen aus.

Aber das Wort Vernunft werde ich mal einbringen.

Auch werde ich versuchen nächste Woche einen Termin beim Standesamt vorort zu bekommen um selbst vorsprechen zu können.

Ein persönliches Gespräch scheint mir des beste nächste Schritt zu sein.