2.Apr.2012

Mittwoch - die Geschlechterfrage

Als ich noch unterrichtete, gab ich meinen ausländischen Studenten gern handhabbare Faustregeln mit, die es ihnen einfacher machten, sich die Absonderlichkeiten des Deutschen zu merken. Beim Thema Wochentage bot sich dafür die Ähnlichkeit zum Englischen geradezu an, die englischen Wochentagsbezeichnungen enden auf –day, die deutschen auf -tag. Nur der Mittwoch, der sticht heraus.

2.Feb.2012

Washington

George Washington. Woher aber kam der Name?

Washington ist Ihnen sicherlich geläufig, zum einen als Ortsname, zum anderen wahrscheinlich auch als Name des ersten Präsidenten der Vereinigten Staaten, George Washington. Bevor wir gleich in die Geschichte dieser Namen eintauchen, fragen Sie sich einmal, was oder wer wurde hier wohl wonach benannt: Der Ort nach der Person? Die Person nach dem Ort?
Richtig.

24.Mai.2011

Die Vornamengebung des Mansfelder Landes

Das Mansfelder Land und sein Umkreis ist eine ruhige noch heute vorwiegend landwirtschaftlich genutzte Gegend im Süden Sachsen-Anhalts, die bis auf die Halden der ehemaligen Kupferschiefer-Bergwerke und Martin Luthers Geburtsort Eisleben nicht allzu viele Attraktionen vorzuweisen hat. Doch es ist auch ein Spiegel deutscher Verhaltensmuster. Denn das Mansfelder Land hat ihn: den bundesdeutschen Durchschnitt in der Namenvergabe.

10.Dez.2008

Was bedeutet 'Weihnachten'?

Weihnachten

Die Geschenke sind gekauft, der Tannenbaum steht geschmückt im Wohnzimmer, und Weihnachten vor der Tür – so wie jedes Jahr. Bei mir auch. Nur habe ich diesmal gefragt, woher eigentlich dieses seltsame Wort kommt: Weihnachten.
Gut, irgendwie ist da eine "Nacht" enthalten, aber so richtig schlüssig ist es zunächst nicht, oder?
Lassen Sie uns deshalb einmal schauen, was es mit diesem Wort auf sich hat, was Weihnachten eigentlich bedeutet.

19.Feb.2008

Namensforschung oder Namenforschung?

Auf der Seite von Knud Bielefeld bin ich gerade an einem Beitrag hängengeblieben, in er der Frage nachgeht, ob es nun richtigerweise "Namensforschung" oder "Namenforschung" heißen muss, und fühle mich gefordert, auch noch ein paar Zeilen dazu beizutragen. Auch deshalb, weil er schreibt, dass man gerade "an der Universität Leipzig sehr viel Wert auf die Schreibweise ohne Fugen-s" legt. Stimmt, das kann ich so unterstreichen.

12.Mai.2007

Von: Kleines Wörtchen, großer Name?

Polnischer Adel

„Meine Familie heißt/hieß von xyz. Gehören wir zum alten Adel?“ So oder so ähnlich wird immer wieder gefragt, auch hier im Forum. Deutet ein "von" im Namen also tatsächlich auf eine adlige Herkunft hin?

Vor dem 16. Jahrhundert war "von" selten ein Schmuckstück des Adels. Vielmehr war es Teil des natürlichen Gesprächs, aus dem Namen entstanden.

16.Feb.2006

Hugenotten und ihre Namen

Johannes Calvin um 1858

Wenn Nachnamen nicht durchsichtig erscheinen und "fremd" klingen, dann wird oft nach einer möglichst schildernden Namensgeschichte gesucht. Nicht selten wird dabei vermutet, es könnte sich um einen Hugenottennamen handeln. Nur wenige der fremden Nachnamen in Deutschland sind aber wirklich hugenottischen Ursprungs.
Um überhaupt als Hugenottennamen in Betracht zu kommen, muss ein Name verschiedene Bedingungen erfüllen. 

17.Feb.2005

Die deutschen Ortsnamen in Australien

Als vor gut zweihundert Jahren die Europäer begannen, Australien zu besiedeln, kamen auch Tausende Deutsche auf den Kontinent.
Sie beeinflußten die Entwicklung der jungen Kolonien nachhaltig - davon zeugen nicht zuletzt auch Ortsnamen wie Bismark, Dresden, Heidelberg oder Marburg.

Der folgende Text gibt Aufschluss darüber, wie die Deutschen und ihre Namen nach Australien kamen. Wem der ganze Text zu lang ist, der kann sich zum Einstieg die Liste deutscher Ortsnamen in Südaustralien oder Queensland anschauen.

18.Jul.2004

Gastautor werden? Sehr gern!

Gastautor schreibt

Sprache und Sprachentwicklung begeistert Sie? Namen und Namenkunde sind Ihre Themen? Sie sind Autor, Student der Sprachwissenschaften, ausgebildeter Philologe oder fühlen sich in einer benachbarten Disziplin zu Hause?

Wir laden Sie dazu ein, Ihre Texte als Gastautor im Magazin-Bereich zu veröffentlichen. Alles, was sich um ein konkretes sprachliches, namenkundliches oder angrenzendes Thema dreht, ist interessant.