9.Okt.2013

Ergebnisse des Vornamen-Experiments (07-13)

Vornamen-Experiment

Über die letzten Jahre waren Sie aufgerufen, am Vornamen-Experiment teilzunehmen. Es galt, aufzuzeigen, wie Namen wahrgenommen werden und welche Assoziationen sie wecken. Uns interessierte besonders, ob sich Tendenzen erkennen lassen: Gibt es Muster in Namen, die auf besonders ausgeprägte Charakteristika der Namenträger hinweisen, Sportlichkeit, Intelligenz, Wohlstand etwa? (Hier die Vorgeschichte.)

24.Sep.2013

zierliche Emily, starker Thomas - Klangsymbo ...

Emily und Thomas

Warum benutzen wir ausgerechnet das Wort „riesig“, um sehr große Dinge zu beschreiben? Und warum erinnert uns der Klang von Wörtern wie „Baum“, „Wal“ oder „Hochhaus“ an deren Größe? Warum erzeugt im Gegenzug vieles, was „klein“ ist – „Murmeln“ oder zum Beispiel „Wichtel“ – schon durch den Wortklang ein Bild von Kleinheit in unserem Kopf?

15.Mai.2013

„Hallo, Herr …?“ – Namen merken leicht gemac ...

Wer kennt das nicht: Ein neuer Arbeitskollege schüttelt einem die Hand, nuschelt seinen Namen, und falls man ihn überhaupt richtig verstehen konnte, hat man ihn eine Minute später auch schon wieder vergessen. Was folgt, sind oft peinliche Momente, in denen man möglichst unauffällig des anderen Namen vermeidet.

23.Mär.2013

Warum es Philip nach Philadelphia zieht

namen statistik

Im ersten Moment klingt es wie ein Witz: Menschen, die Philip heißen, wohnen eher in Philadelphia als Menschen mit anderen Vornamen. Das ist albern, absolut irrational – aber es stimmt! Ein Forscherteam aus den USA konnte genau diesen Zusammenhang statistisch belegen.

24.Nov.2012

Schneewittchen - ein Vorname?

Schneewittchen

„Schneewittchen als Vorname? Das glaube ich nicht.“ Eine ähnliche Antwort erwartet man wohl am ehesten auf die Frage, ob Schneewittchen als weiblicher Vorname vergeben werden darf. Die Skepsis ist verständlich, bedenkt man die offensichtlich märchenhafte Herkunft. Blickt man zudem in eines der Standardwerke der Vornamen, in das „Historische Deutsche Vornamenbuch“ von Wilfried Seibicke, so wird man darin Schneewittchen als weiblichen Namen für eine Märchengestalt zwar finden - er wird jedoch als Vorname abgelehnt.

7.Aug.2012

Wie Nachnamen die Karriere beeinflussen

Karrierechancen zweier Namenträger

„Der Name ist mir Schall und Rauch“, sagte Faust im gleichnamigen Drama von Goethe und der Ausspruch hat sich bis heute zu einer Volksweisheit etabliert. Doch inzwischen belegen mehrere Studien das Gegenteil: Nämlich, dass der Name durchaus Einfluss auf bestimmte Aspekte des Lebens haben kann.

9.Jul.2012

Snow White und ihr Begleiter Hans

Es ist ein Trend, der sich schon seit Jahren durch die deutsche Sprache und Kultur zieht. Er macht vor nichts halt, nicht einmal vor der guten alten Deutschen Bahn. Was früher noch “Auskunft” oder “Infoschalter” hieß, ist heute ein Service-Point. Und auch bei Filmen wird es immer cooler, den Originaltitel beizubehalten und keinerlei Namen und Bezeichnungen mehr an das Deutsche anzupassen.

22.Jun.2012

Skurrile Namen - Kindeswohl hat Vorrang

Ein Trucker verliert bei einer Fahrt durch Afrika in der Nähe eines Dorfes ein englischsprachiges Buch über Autoreparaturen. Die Bewohner finden das seltsame Buch, und einige können die unbekannten, exotischen Worte auch lesen. Von deren Klang sind die Menschen im Dorf so begeistert, dass sie ihren Kindern entsprechende Namen geben. Neugeborene heißen „car jack“ (Wagenheber), „gear oil“ (Getriebe) oder „bonnet“ (Motorhaube). Die Bedeutung dieser “Vornamen” dürfte ihren eigenen Eltern nicht bekannt gewesen sein.

16.Mai.2012

Preußen, Indianerkrapfen und Friedhofsfliegen

Da wir Deutschen nicht nur gefühlt, sondern auch statistisch gesehen die Weltmeister im Verreisen sind, kommen wir auch regelmäßig in den kulinarischen Genuss unserer Urlaubsnationen. Bei näherem Hinsehen entpuppen sich oftmals fremd geglaubte Köstlichkeiten als alte Bekannte und mitunter sogar als deutsche Exportschlager. 

2.Apr.2012

Mittwoch - die Geschlechterfrage

Als ich noch unterrichtete, gab ich meinen ausländischen Studenten gern handhabbare Faustregeln mit, die es ihnen einfacher machten, sich die Absonderlichkeiten des Deutschen zu merken. Beim Thema Wochentage bot sich dafür die Ähnlichkeit zum Englischen geradezu an, die englischen Wochentagsbezeichnungen enden auf –day, die deutschen auf -tag. Nur der Mittwoch, der sticht heraus.