16.Apr.2007

Das Stadtarchiv und das Staatsarchiv

Unbedingt sollte man Stadt- oder Staatsarchive aufsuchen. Ganz oben auf der Liste sollte dabei die Zentralstelle für Genealogie in Leipzig stehen, die vom sächsischen Staatsarchiv unterhalten wird. Dort sind umfassende Geburts-, Sterbe- und Hochzeitsdaten aus ganz Deutschland gesammelt, die bis in die Mitte des sechzehnten Jahrhunderts zurück reichen. Außerdem können Sie viele Familien- und Ortschroniken sowie Kirchenbücher einsehen.

16.Apr.2007

Das Kirchenarchiv

Im Falle, dass eine weiterführende Ahnenforschung über Pfarrämter nicht möglich ist und diese auf zuständige Archive verweisen, muss man sich an Kirchenarchive wenden. Hier verhält es sich so, dass eine schriftliche Anfrage durchaus beantwortet wird, dies in jedem Fall aber mit einer entsprechenden Bearbeitungsgebühr in Verbindung steht.

16.Apr.2007

Das Pfarramt

Ist die Ermittlung in einem Standesamt erschöpft, ist der nächste Anlaufpunkt je nach Konfession das evangelische oder katholische Pfarramt.

16.Apr.2007

Das Standesamt

Auch beim Standesamt können Sie Informationen bekommen, um Ihre Ahnentafel zu vervollständigen.
Sie können dort Dokumente schriftlich oder telefonisch anfordern, wobei beglaubigte Kopien davon normalerweise recht schnell gegen eine entsprechende Gebühr zugeschickt werden. Beispielsweise können Sie einen Auszug aus dem Familienregister bekommen. Sofern eine Familie einige Jahrzehnte in dem gleichen Ort lebte, ist so ein Ermitteln mehrerer Generationen problemlos möglich zumal Standesämter ab 1875 in allen deutschen Gebieten existiert.

16.Apr.2007

Kurz-Anleitung zur Ahnenforschung

Hat man sich einmal entschlossen, Ahnenforschung zu beginnen um mehr über seine Familie zu erfahren, dann ist der erste Schritt der, dass man bereits vorhandene Daten - Namen, Geburts- und Sterbedaten, Orte u.a. - zusammenträgt, angefangen bei den eigenen Lebensdaten. Diese Daten können auf unterschiedliche Art festgehalten werden. Für einzelne Personen bieten sich so genannte Personenstammblätter an, die es auch als Karteikarten zu bekommen sind. Auf diesen werden neben den üblichen Stammdaten auch die Eltern sowie Quellen angegeben.

16.Apr.2007

Was ist Ahnenforschung?

Genealogie ist die griechische Bezeichnung für Ahnenforschung. Beide Begriffe werden synonym verwendet. Die Ahnenforschung / Genalogie beschäftigt sich mit den Verwandtschaftsverhältnissen. Dabei ist sie keine eigenständige Disziplin, sondern reiht sich in den Kanon der historischen Hilfswissenschaften ein, zu der auch die Paläografie (Schriftkunde), Chronologie (Zeitrechung), Numismatik (Münzkunde), Heraldik (Wappenkunde) und andere gehören.

16.Apr.2007

Ahnenforschung

Die beiden Disziplinen Namensforschung und Ahnenforschung haben zwar Überschneidungspunkte, aber zunächst einmal relativ wenig miteinander gemein.

Während sich die Ahnenforschung mit der Abstammung, der Herkunft von Familien beschäftigt, ihre Verwandtschaftsbeziehungen zurückverfolgt, ist es der Name, der die Namensforschung beschäftigt. Seine Herkunft und Bedeutung zu entschlüsseln ist dort das Ziel.

16.Feb.2006

Namen der Hugenotten

Die Hugenottennamen gibt es nicht.