Friedhoff -

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User offline. Last seen 11 Jahre 29 Wochen ago. Offline
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Hallo,
ich heiße "Friedhoff" mit Nachnahmen und habe meine Verwandschaftsdaten bist ca. 1760 zurückverfolgen können. Alle Vorfahren kommen aus Wengern, Westfalen (lt. Kirchenbüchern). Auch heute scheint es in dieser Region immer noch die höchste Namensdichte zu geben.

Jetzt meine Frage:
Friedhoff wurde immer mit Doppel F am Ende geschrieben, niemals mit einem F. Woher kommt der Name? Ist es der Friedhof, die hießen meines Wissens früher Kirchhof? Oder der "Freie Hof"? Oder vielleicht an ganz anderer Ansatz?

Vielen Dank im voraus!

User offline. Last seen 15 Stunden 13 Minuten ago. Offline
Experte!Moderator
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Beiträge: 4588

Friedel wrote:Hallo,
ich heiße "Friedhoff" mit Nachnahmen und habe meine Verwandschaftsdaten bist ca. 1760 zurückverfolgen können. Alle Vorfahren kommen aus Wengern, Westfalen (lt. Kirchenbüchern). Auch heute scheint es in dieser Region immer noch die höchste Namensdichte zu geben.

Jetzt meine Frage:
Friedhoff wurde immer mit Doppel F am Ende geschrieben, niemals mit einem F. Woher kommt der Name? Ist es der Friedhof, die hießen meines Wissens früher Kirchhof? Oder der "Freie Hof"? Oder vielleicht an ganz anderer Ansatz?

Vielen Dank im voraus!

Hallo,

Friedhof(f) zu/wie FREIDHOF: Freidhof(f) ist ein Wohnstättennamen zu mnd. vrìthof= eingefriedeter Raum um eine Kirche, Kirchhof, Friedhof. (wohnhaft in der der Nähe des Kirchhofs bzw. Friedhofs)

mnd, nnd. hoff=Hof. Mhd. Hof.

Hof: Standardwortschatz (9. Jh.) mhd. hof, ahd. hof, as. hof Stammwort. Aus g. hufa. "Hof, Gehöft", auch in anord. hóf n., ae. hof, afr. hof n. Zu vergleichen sind zunächst l. cavum aedium n. "Hof" (eigentlich "Höhle des Hauses") und andererseits gr. kypai (Glossenwort) Pl. "Behausungen aus Holz und Umfriedung".

Oder aus dem G.W.B.: HoF:

garten, grasland, nutzland, so ahd. hof, namentlich aber im niederdeutschen: ortus hof, hoff (neben garde, bongart) DIEF. 402a; noch jetzt hof der umzäunte garten; man unterscheidet bâmhof, kâlhof, plantenhof. SCHAMBACH 83b; hoff, garten, auch jeder befriedigte platz am hause, na'n hof faren sagen die Hamburger für nach dem garten auszer der stadt fahren.