Pappers

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User offline. Last seen 14 Jahre 43 Wochen ago. Offline
Beigetreten: 24.03.2006
Beiträge: 3

Das haben wir uns schon lange gefragt: Was ist das bloß für ein Familienname?

Natürlich sind wir mit unserem Namen im Reinen. Aber es ist doch verwirrend, wenn "die Griechen" darin den "Pappas", also Popen, erkennen und die Suche in "familysearch.com" uns vornehmlich im Rheinischen wähnt.

Na dann fragen wir doch die Fachleute, die ohne Zweifel in diesem Forum existieren und schon manch interessanten Hinweis gegeben haben.

Wir sind echt gespannt und freuen uns auf jede Antwort.

User offline. Last seen 1 Jahr 23 Wochen ago. Offline
hoch qualifiziert
Beigetreten: 12.03.2006
Beiträge: 594

Papp, im Südwesten Deutschlands Bapp, ist der Brei, oder Kinderbrei. Im Duden ist Pappert verzeichnet für einen, der sich vollstopft. Pappers könnte aber auch eine patronymische Bildung zu Papper sein, der wiederum von Papp kommt.

User offline. Last seen 14 Jahre 43 Wochen ago. Offline
Beigetreten: 24.03.2006
Beiträge: 3

Pappers aus "Bapp", daran hatte ich noch nicht gedacht. Wenn ich da an unsere Essensvorlieben denke, passen wir ja sogar zu unserem Namen... :lol:

User offline. Last seen 11 Stunden 13 Minuten ago. Offline
qualifiziertModeratorAdmin
Beigetreten: 15.11.2010
Beiträge: 486

Hallo,

hmm, der Name ist selten, nur gut 55x in Dtl., und zwar einige wenige im Süden Bayerns, die meisten aber im äußersten Westen NRW´s, einige (7)sogar drüben in Belgien.
Für einen Anlautverhärtung b zu p ist das zu weit nördlich, würde ich sagen.

Die einzige Erklärung, die ich auf Anhieb parat hätte, wäre dann der Pfaffe.
Dazu bräuchten Sie zunächst mal einen Namen Pape, niederdeutsch, paßt, der dann "patronymisiert" wird, also der, der zum Namenträger Pape gehört, ist der Papers.
So ganz glücklich bin ich damit aber trotzdem nicht, das Doppel-P irritiert ein bisschen...

mfg

User offline. Last seen 14 Jahre 43 Wochen ago. Offline
Beigetreten: 24.03.2006
Beiträge: 3

Das klingt sehr professionell. Der Pfaffe könnte in der Tat in die richtige Richtung gehen, "Pap" kommt doch aus dem Mittelniederdeutschen, und das "-ers schreit nach patronymischer Herkunft. Die Herausforderung sind denn wohl diese drei "PPP :twisted: